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... Sprachen zu erfassen, zu verstehen, wie das Denken und Fühlen der Menschen dahinter „funktioniert“ – das hat es mir angetan ...
Als Kind des Ostens in der brandenburgischen Blumenstadt Trebbin aufgewachsen, gehörte ich zur ersten Generation, die sich für Englisch entscheiden konnte, statt automatisch in der Schule Russisch zu lernen. Neu war beides für mich, doch stand Englisch für eine aufregende Zukunft mit Reisefreiheit und bunten Dingen. Und so wurde es Englisch und bei Englisch bin ich geblieben, wenn auch nicht nur. Sprachen zu erfassen, zu verstehen, wie das Denken und Fühlen der Menschen dahinter „funktioniert“ – das hat es mir angetan.
Auch wenn Sprache in Texten des alltäglichen Gebrauchs zu einem schnöden Werkzeug von mehr oder weniger verzweifelten (Er)klärungsversuchen zu verkommen droht, ist sie doch so unendlich reich und voller Tücken, dass ich mich oft scheue zu sagen, dass ich eine Sprache „beherrsche“.
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